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Dämmstoff aus Flachs

Weißer Flachs

Flachs gibt es schon seit Urzeiten. Er wurde von der Natur entworfen und ist mit enormer Widerstandsfähigkeit ausgestattet.

Für den Einsatz im Bau wurde der vielfältige Nutzen von Flachfasern erweitert.

Noch heute wird Flachs nach altbewährten Methoden, jedoch mit modernen Maschinen geerntet und verarbeitet. Zunächst wird er „gerauft“, das heißt, mit Teilen der Wurzel aus dem Boden gezogen. Dann bleibt er einige Wochen zum „Rösten“ liegen, wird mehrmals gewendet und röstet so gleichmäßig durch. Nach diesem Aufschlussprozess lassen sich Faser- und Holzteile der Flachspflanze besser voneinander trennen.

Schließlich werden die Fasern mit einem natürlichen Kleber aus Stärke zu Platten verbunden. Diese Dämmplatten zeichnen sich durch eine hohe Elastizität aus und können daher z.B. fugenfrei zwischen die Sparren geklemmt werden. Das Dämmen geschieht auf hohem technischen Niveau, ohne den Einsatz von Kunstfasern oder anderen synthetischen Stoffen.

Eingesetzt wird Flachs als Wärme- und Schalldämmung für Wände, Decken, Dächer, Trittschalldämmung und Fugendämmstreifen.

Quelle: Spritzendorfer, J. (2007): Nachhaltiges Bauen mit „wohngesunden Baustoffen“; C.F. Müller Verlag, Heidelberg

 

Eigenschaften:

  • Wärmeleitfähigkeit 0,04 W/(m·K)
  • Feuerwiderstandsklasse F30-B (normal brennbar)
  • feuchtigkeitsregulierend / dampfdiffusionsoffene Konstruktion
  • widerstandsfähig gegen Fäulnis, Schimmelpilzbefall und Ungeziefer
  • sehr guter Schallschutz
  • nachwachsender Rohstoff
  • gesundheitlich und ökologisch unbedenklich

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